Was euch Ausdauersport bringt
| Belastung | Beanspruchung | Laktat: Milchsäure, auch Laktat genannt, ist das Endprodukt des anaeroben, also sauerstoffarmen Stoffwechsels. Laktatbildung ist immer ein Zeichen dafür, dass die Energie der Muskulatur durch eine zu hohe Belastungen knapp wird. Dadurch kommt es zu einer Übersäuerung durch die Milchsäure, und der Muskel muss seine Arbeit einstellen. Subjektive Anzeichen für eine schwindende Leistungsfähigkeit sind zum Beispiel ein “Brennen” der verhärteten Muskeln oder “schwere” Beine. Im Ruhezustand liegt die Laktatkonzentration im Blut bei einem bis zwei mmol/l. Eine Trainingsbelastung, die den Laktatkonzentration nicht über zwei mmol/l steigen lässt wird als aerob bezeichnet. Bei einer Laktatkonzentration zwischen zwei und vier mmol/l, befindet man sich in aerob-anaeroben Grenzbereich. Ab einer Laktatkonzentration von über vier mmol/l beginnt der anaerobe Bereich. |
| Belastungsumfang Belastungsintensität Belastungsdichte Belastungsdauer Bewegungsausführung |
Herzfrequenz Laktat |
Der Belastungsumfang kennzeichnet die Quantität des in den verschiedenen Trainingsabschnitten absolvierten Trainings. Es wird in Stunden oder Kilometern angegeben.
Die Belastungsintensität kennzeichnet die Stärke der Belastung. Diese kann durch Herzfrequenz und Laktatmessung bestimmt werden.
Die Belastungsdauer ist die bestimmte Trainingseinheit nach der Zeit oder den Kilometern.
Die Belastungsdichte gibt Auskunft über das Verhältnis von Belastung und Entlastung (Erholung).
Außerdem wird differenziert nach der Art der Bewegungsausführung. Je besser die Technik, desto geringer die Belastung im Verhältnis zur Beanspruchung.
Die Verarbeitung von Belastungen wird als Beanspruchung bezeichnet. Gemessen wird die Beanspruchung im Sport über die Herzfrequenz und das Salz der Milchsäure im Blut (Laktat).


